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Sie erhalten heute die 9. Ausgabe des OK-NEWSLETTERS, weil Sie sich auf unserer Homepage in den Verteiler eingetragen hatten.
Hallo und schönen guten Tag,
zuhause funktioniert es, ohne nachzudenken. Bei Freunden und Bekannten machenwir es automatisch. Wenn wir uns
unbeobachtet fühlen gelingt es hervorragend. Ohne nachzudenken, spontan, frei, unbekümmert. Wir sprechen einfache, kurze Sätze, soweit es notwendig ist, um das was wir ausdrücken wollen zu sagen.Eine schnelle,
spontane Antwort zu geben. Ohne Fachchinesisch, ohne sprachliche Eleganz, mehr oder weniger. Hauptsache, die oder der andere versteht, was wir meinen. Die Antworten können auch knapp sein. Manchmal auch nur den
Gedanken des Gegenübers ergänzen oder vervollständigen.
Warum gelingt dies nicht so einfach, wenn wir mit Fremden sprechen? Manchmal sind es auch nicht wirklich
Fremde, manchmal sind es nur nicht ganz so Vertraute. Das können Kolleg(inn)en sein, Vorgesetzte, Geschäftspartner, Kunden. Hier sprechen wir weder Dialekt, wie vielleicht zuhause, hier beschränken wir uns nicht auf
das Wesentliche, sondern versuchen - ein Dichter-und -Denker-Erbe - uns gewählt auszudrücken. Das geht so lange gut, wie wir etwas in Deutsch sagen möchten.
Schwieriger wird es - eigentlich bräuchte ich es Ihnen nicht zu sagen - Sie wissen es bereits - wenn wir
genau dies in Englisch sagen möchten. Ohne Zensur und ohne Kompromisse versuchen wir einige Zehntausend deutsche Wörter, die wir kennen, kannten oder hörten ins Englische zu übersetzen. Das Ergebnis kann für den
"Durchschnitts- English-Speaker" nur tragisch und demotivierend sein:
Wir stoßen ständig an unsere Sprachgrenze begleitet von dem dumpfen Gefühl das unter bisherigen Voraussetzungen
aber auch Realität ist: "Ich werde nie genug englische Wörter kennen, um mich ausdrücken zu können". Richtig: Statt hunderttausend Wörter zu lernen und ständige Kollision mit den eigenen Leistungs- und
Motivationsgrenzen kann das strategische Ziel, wie immer, nur sein: Einfache, kurze Sätze in deutsch wie in englisch. Fällt mir ein englisches Wort nicht ein, stellen ich mir die Frage: Wie ersetze ich es durch ein
anderes, das ich kenne? Vereinfachen Sie, wo immer Sie können. Auch die Werbung lebt von einfachen, schnell und leicht verständlichen Botschaften und Dialogen, die jeder versteht. Trauen Sie sich. Zur
Einfachheit in Englisch.
Besser also einen einfachen, kurzen englischen Satz, der zur wirklichen Verständigung beiträgt, als einen
komplizierten, mißverständlichen, mit vielen Fehlern im Grammatik- und Zeitenchaos.
OK-Englisch ohne Vokabelpauken: Nutzen Sie englische Wörter, die Sie aus der deutschen Sprache kennen. Davon gibt es jede Menge. Englische Wörter, beinahe identisch mit dem deutschen sind z.B.: generate - gemütlich (das sagt man wirklich im US-Englisch) - gesticulate - (noch eins in USA:) gesundheit - glockenspiel - hamster - harmony - horizon - horizontal - humbug - ideology -
idiomatic - idyllic - ignore - illusion - illustrate - immigration - impotent - improvise - incognito - indifferent - innovation - inspection. Also: Einfach merken und - English is easy! (Fortsetzung
in unserem nächsten Newsletter)
Zu Mißverständnissen kommt es immer wenn in Faxen, e-mails und in Gesprächen gegenüber englischen oder amerikanischen Pertnern die jeweils falschen Wörter genutzt werden. US- oder British-English unterscheidet sich oft so stark, dass man sagt, nichts unterscheide
die beiden Länder mehr als ihre gemeinsame Sprache ...
Beispiele: British US
flat apartment
lawyer attorney
banknote bill
bill check
till check-out
neighbourhood district
lift elevator
work-out figure out
through from ... to ...
Wußten Sie? Englisch sprechen die meisten - aber nur jeder vierte spricht es gut. Englisch ist die am häufigsten gesprochene Fremdsprache in Deutschland - gefolgt von Französisch und Russisch. Gut zwei Drittel der
Bundesbürger haben zumindest Grundkenntnisse in Englisch, aber nicht einmal jeder vierte davon bezeichnet diese als gut oder sehr gut. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Offenbacher
Meinungsforschungsinstituts Marplan unter fast 2550 Menschen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Viel Erfolg und viele Grüße, Ihr
Harald Schneider
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